Nackt durch Marrakesch

10.11.16, 22:32:03 von klima
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks muss diese Woche ohne deutschen Klimaschutzplan zur UN-Klimakonferenz nach Marokko fliegen. Schon im Vorfeld wurde ihr ambitionierter Plan sabotiert, in einer Weise, wie sie nur die Satiriker von der Heute-Show erfreuen konnte. (O-Ton)
Zwischenzeitlich bemühten sich Expertenrunden, den von den Politikern durchlöcherten Klimaplan wieder zu flicken. Kanzlerin Merkel sollte ein Machtwort sprechen, tat es aber nicht. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sorgte dann dafür, dass sich seine Genossin Hendricks in Marrakesch blamieren wird. Einer der strittigen Punkte war wohl der unbegrenzte Aufschluss neuer Braunkohletagebaue. Die Linke im Bundestag fordert, den Klimaschutzplan nach der Konferenz von Marrakesch noch einmal in Ruhe zu verhandeln. Die grüne Klimaexpertin Annalena Baerbock übte im Deutschlandfunk heftige Kritik. (O-Ton)

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Reise in ein bestraftes Land

20.10.16, 22:28:02 von klima
Zwei Wochen auf der Krim, ein Rückblick im Gespräch bei Corax-Moderator Ben Lewy.

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Begegnungen auf einem Sonderweg

16.07.16, 19:21:58 von klima
Die Geschichte der schreibenden Arbeiter der DDR ist bisher weitgehend ungeschrieben. Einen grundlegenden Beitrag zu einer wissenschaftlichen Bestandsaufnahme dieser emanzipatorischen Strömung der DDR-Kulturpolitik legt nun Prof. Dr. Rüdiger Bernhardt vor: "Vom Schreiben auf dem Bitterfelder Weg" heißt sein 356-seitiges Buch mit dem Untertitel "Die Bewegung schreibender Arbeiter - Betrachtungen und Erfahrungen".
In vier umfangreichen Themenkomplexen nähert sich der Autor mittels kleiner werdender Einkreisungs-Bewegungen seinem Gegenstand. Fleißige Leser der DKP-Zeitung "Unsere Zeit" werden die meisten der zusammengestellten Texte schon kennen.
Das erste Kapitel ist Willi Bredel gewidmet, sicherlich ein "Ahnherr schreibender Arbeiter", wenn auch nicht aller. Vor dem Hintergrund des heraufziehenden Faschismus heroisierte Bredel seinen eigenen Kampf als Betriebsrat und späterer KPD-Funktionär. Seine "Maschinenfabrik N.&K." war der erste proletarische Betriebsroman. Sozialdemokraten hatten darin nichts zu lachen, als Hamburger war Bredel ein getreuer Anhänger der Thälmann-Linie.
Das zweite Kapitel umreißt die Grundzüge einer Geschichte der Bewegung schreibender Arbeiter. Während die Literarischen Salons später noch angemessen berücksichtigt werden, sucht der geneigte Leser die Arbeiterbildungsvereine vergebens. Dabei ist doch das Aufstiegsversprechen "Vom Arbeiter zum Astronomen" (Bruno H. Bürgel) dauerhaft nur in der sozialdemokratischen Version erhältlich, wenn auch mit sinkender Glaubwürdigkeit.
Nun geht es aber richtig los: die 1. Bitterfelder Konferenz ruft 1959 die Kumpel zur Feder. Wobei man die Thesen und Forderungen der Akteure nicht auf die Goldwaage legen sollte. Wie wohl überall schrieb auch in der DDR die große Mehrheit der nichtprofessionellen Autoren im stillen Kämmerlein für die redensartige Schublade. In einer experimentierfreudigen Phase der mittleren Ulbricht-Ära machte die Kulturbürokratie Literaturfreunden ein attraktives Angebot: literarische Bildung satt, repressionsarme Lese- und Gesprächsmöglichkeiten, alles freiwillig, dazu noch die eine oder andere Veröffentlichungsmöglichkeit.
Professionelle Autoren wandten sich der Bewegung schreibender Arbeiter zu, gingen wie Christa Wolf in die Brigaden, wurden Zirkelleiter wie Heiner Müller. Fast alle bekannten Namen der DDR-Literatur kamen irgendwann einmal mit den Zirkeln in Berührung. Viele lesende Arbeiter wurden zu schreibenden Arbeitern. Schreibende Schüler, Militärangehörige und Volkspolizisten strebten der 2. Bitterfelder Konferenz von 1964 entgegen. Immer war alles freiwillig: wer nicht am neuesten Auftragswerk für die Arbeiterfestspiele mitbosseln wollte, blieb entschuldigt zu Hause oder schmökerte in der Gewerkschaftsbibliothek. Gerne sah man sich in der Tradition literarischer Salons seit der frühen Neuzeit. Die Salons der Caroline Schlegel oder Rahel Varnhagen wurden als Vorbilder bemüht. Ein beliebter Zirkel in Halle stellte sich gar in die Tradition des Laublinger Dichterkreises, jener barocken Jünglinge, die zwar selbst vom Pietismus beeinflusst waren, aber häufig vor dessen Engstirnigkeit und Genussfeindlichkeit ins Offene des Dörfchens Laublingen flohen (heute Beesenlaublingen).
1960 erschien in Leipzig die erste Ausgabe des Fachblättchens "ich schreibe". Anthologien wurden als klassisches Gruppenmedium wiederentdeckt. Bezirks-, Kreis- und Stadtkabinette für Kulturarbeit zertifizierten Zirkelleiter und ermöglichten hoffnungsvollen Jungautoren u. a. den Zugang zu den "Giftschränken" der Universitätsbibliotheken und der Deutschen Bücherei in Leipzig.
Anders als gerne behauptet, gab es für diese kulturpolitischen Segnungen keine sowjetischen Vorbilder. Östlich von Oder und Neiße war der Literaturbegriff zumeist ein elitärer, wenn man einmal von Proletkult und russischen Gaunerliedern absieht. Die Bewegung schreibender Arbeiter war ein deutscher Sonderweg, dessen "Weisheit des Kollektivs" freilich immer durch Planungs- und Kontrollmechanismen eingehegt wurde.
Im dritten Kapitel wendet sich Rüdiger Bernhardt der Geschichte einzelner Zirkel zu. Etwa der des Berliner Zirkels »Maxim Gorki« am zentralen Haus der DSF. Der wurde ungefragt als "Leuchtturm" aufgebaut, wehrte sich, arrangierte sich, gewann Gestaltungsmöglichkeiten, überdauerte die "Wende" und war später maßgeblich am Aufbau des Archivs schreibender Arbeiter beteiligt. Dann der Zirkel schreibender Arbeit der Leuna-Werke mit seinem vielfältigen und gut dokumentierten Zirkelleben bis 2008. Oder die von Brigitte Reimann und ihren Mitstreitern beeinflussten Laienautoren, die mit ihrem Grundmotiv der Ankunft im Alltag den "Nerv" breiter Leserschichten trafen.
Noch enger eingekreist werden die schreibenden Arbeiter im vierten Kapitel, wo einzelne Schreibende im Mittelpunkt stehen. Etwa der Weißenfelser Autor Lutz Reichelt (Pseudonym Erhart Eller). Während er in den 1980-er Jahren der Ankunftsliteratur zuneigte, mit gelegentlichen Ausflügen zur Friedens- und Abrüstungsdiskussion, wurden nach 1990 Hoffnungslosigkeit und Tragik der Wendeopfer seine bevorzugten Erzählgegenstände. "Auf der Schattenseite" hieß seine 2004 erschienene Geschichtensammlung. Andere haben sich längst dezent aus der Opferrolle geschlichen und verorten sich im modernen Prekariat. Der Erzähler Erhart Eller thematisiert immer noch die dauerhafte Ausgrenzung aus dem traditionellen Arbeitsleben und besteht auf den Rechten seiner Arbeiterlichkeit.
Rüdiger Bernhardt vereinigt Schilderungen der Lebens- und Schaffenswege unbekannter und beinahe berühmter Schreiber zu einem lebendigen Zeitengemälde bis in die Gegenwart hinein. Besonders hat es ihm das Leuna-Zirkelmitglied Lutz Seiler angetan, der 2014 für seinen Roman "Kruso" den Deutschen Buchpreis erhielt. Das "Requiem für die Ostseeflüchtlinge, die bei ihrer Flucht ums Leben kamen" (Buchpreis-Jury) wurde als ultimativer Wenderoman vermarktet und war ungemein erfolgreich. Dabei ließe sich durchaus Kritisches über den Text sagen, allein schon über den Namen der Titelfigur: Alexander Dimitrijewitsch Krusowitsch. Ein Russe mit zwei Vatersnamen und ohne Nachnamen würde wahrscheinlich sofort zum Standesamt eilen, um diesen Zustand zu ändern.
Mir kam Seilers Teil des Textes wie eine ausufernde fanfiction für den Punkstar Aljoscha Rompe (Feeling B) vor, der außer seinem Spitznamen nichts russisches an sich hatte. Rompe war Schweizer Staatsbürger, auf sowjetischen Atom-U-Booten war er wohl nie anzutreffen, dafür häufig in Westberliner Einkaufstempeln. Der Epilog von Seilers "Autorenassistentin" Rebecca Ellsäßer erinnert stark an die Gruselgeschichten von Gruftis, ein weiteres Betätigungsfeld heutiger prekarischer Volkskünstler (siehe auch Rebecca Ellsäßer im Interview mit der FAZ vom 05.10.2014)
Wie Lutz Seiler im Buch stellt auch Rüdiger Bernhardt in seiner Besprechung Bezüge zu zahlreichen weiteren Dichtern her, deren Lektüre für mindestens zwei Jahre germanistischen Grundstudiums ausreichen würde. Dieses Beziehungsgeflecht zu ermöglichen, ist eine weitere Stärke von "Kruso", grenzt aber an namedropping.
Einen typischen schreibenden Arbeiter stellt Rüdiger Bernhardt zum Schluss vor: Rudi Berger kehrte aus dem Krieg heim, wurde Berufsschullehrer, schreibender Arbeiter und freischaffender Autor mit langer Veröffentlichungsliste. 2006 gelang ihm mit "Spitzenrausch" ein Langzeitportrait der vogtländischen Spitzenindustrie. Rudi Berger ist Mitglied im Förderstudio für Literatur e. V. in Zwickau, das sich einmal monatlich trifft, ganz in der Tradition früherer Zirkeltätigkeit.
Ein umfangreicher Quellen- und Anmerkungsteil rundet dieses reichhaltige und zeitgeschichtlich gesehen einmalige Buch ab. Wer wissen will, was es mit den schreibenden Arbeitern in der DDR wirklich auf sich hatte und hat, kommt um dieses grundlegende Werk nicht herum.
Das Buch "Vom Schreiben auf dem Bitterfelder Weg" ist im Neue Impulse Verlag Essen erschienen, es hat 356 Seiten und kostet 19,80 €.

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Giftmüll im Hafen

21.06.16, 08:04:21 von klima
Am 7. Juni führte das Landesverwaltungsamt Halle eine Anhörung zur Einrichtung eines Zwischenlagers für gefährliche Abfälle im Hafen Halle-Trotha durch. Der Antrag zur Genehmigung kam von der Hafen Halle GmbH, also einer 100%igen Tochter der Stadtwerke.
Ich (D. S.) war selbst Einwender und meine hauptsächliche Befürchtung war, als Anwohner Stäuben und Ausgasungen ausgesetzt zu werden, besonders im Katastrophenfall. Haupt-Einwender war die Bürgerinitiative „Für Halle“ und deren Ziel ist die Entwicklung des Hafenareals hin zu einem emissionsfreien Wohn- und Gewerbegebiet. Es ging also zunächst um Stadtentwicklung, um die Integrierte Stadtentwicklungs-Konzeption „Stadt am Fluss“ von 2015 mit ihrem ausgewogenen Miteinander von Gewerbe, Wohnen und Natur.
All diese hochgesteckten Ziele vertragen sich überhaupt nicht mit den Plänen der Stadtwerke für den Ausbau des Hafens zum Zwischenlager und Umschlagplatz für Sondermüll. Mit dem Umschlag von Giftmüll im Stadtgebiet soll endlich Gewinn erzielt werden. Während der Anhörung wurde deutlich, dass sich offensichtlich keine Versicherung bereit findet, das geplante Giftmüll-Drehkreuz im Trothaer Hafen zu versichern. Im Schadensfall würden die Kosten an Stadt und Land hängenbleiben. Und das Programm zur Anpassung Sachsen-Anhalts an den Klimawandel wird auf kuriose Weise missachtet. "Wir stapeln volle Container auf leere" ist das Konzept der "Experten" von der Stadtwirtschaft für den Hochwasserfall. Schon jetzt werden die entleerten (oder teilentleerten?) Open-top-Container aufgedeckt (also ohne Plane) durch die Stadt nach Lochau gefahren, wo sie gespült (!) und mit anderen Gütern befüllt werden. Die LKWs mit aufgedeckten Containern wurden u. a. schon in Bruckdorf gesichtet. Der Antragsteller soll so ziemlich alles genehmigt bekommen, was man mit Giftmüll so machen kann: umfüllen, weiterverkaufen, behandeln, Offene Aufschüttungen werden nicht ausgeschlossen, zumal auch Schurren und Förderbänder Gegenstände des Antrags sind. Ein Verteilzentrum für Giftmüll in Trotha könnte sogar die Aktivitäten in Teutschenthal bzw. Angersdorf wieder aufleben lassen. Stadtplanerisch also eine ziemliche Katastrophe, zu der der machtlose Oberbürgermeister auch keine Meinung hat.
Unter Tagesordnungspunkt 4 ging es um die Gefahren im Havariefall: Verkehrsunfälle, Selbstentzündung, Starkregen, Hagelschlag, Hochwässer, aber vor allem Brände. In den drei Jahren, in denen ich in Trotha wohne, hat es schon mehrfach dort im Hafen gebrannt. Und ich rieche immer, was es ist: seien es Raps-Rückstände oder Plastik-Abfälle. Die Spezialkräfte der Feuerwehr müssten von Halle-Neustadt oder aus den Chemieparks anrücken, wobei sie mit dem gegenwärtigen und zukünftigen Verkehrschaos zu kämpfen hätten. Die gelagerten Giftstoffe werden nur allgemein durch einen Abfallschlüssel gekennzeichnet, der auf detaillierte Stoffklassifizierungen verzichtet, was eine wirksame Störfallbekämpfung weiter erschwert. Regelmäßige und unabhängige Messungen und Probenahmen sind nicht vorgesehen.
Beim Erörterungstermin wurde deutlich, dass alle Einwände pauschal zurückgewiesen werden und eine rasche Genehmigung bevorsteht. Die Bürgerinitiative „Für Halle“ prüft deshalb die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite der Bürgerinitiative: http://für-halle.de

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Der Tonmeister und das Ei

02.03.16, 22:13:39 von klima
Am 23. Februar 2016 verstarb bei Husum an der Nordsee der Tontechniker, Fernsehmoderator, Schauspieler und Kinderbuchautor Peter Friedrich Wilhelm Lustig. So hieß er wirklich, geboren wurde er 1937 in Breslau, wuchs in Westberlin auf, erlernte den Beruf eines Rundfunktechnikers, arbeitete als Tontechniker bei Rundfunk und Fernsehen. Für das Kinderfernsehen entdeckt wurde er 1973 bei Dreharbeiten für die Sendung mit der Maus.
"Wenn man diesem Tonmeister da ein rohes Ei auf die Glatze knallt, das müsste komisch aussehen, lasst uns das doch mal machen!" (befand ein Regisseur)
1978 entwickelte Peter Lustig für das ZDF die Sendung Pusteblume. Als Erklär-Onkel in der blauen Latzhose ging er auf einem frühen Öko-Bauernhof auf Erkundungstour oder beschäftigte sich mit so komplexen Themen wie selektiver Wahrnehmung.
Peter Lustigs Durchbruch kam mit der Nachfolge-Sendung Löwenzahn, ebenfalls im ZDF. In der ersten Folge von Löwenzahn muss Peter ausziehen, da die Einflugschneise des neuen Großflughafens direkt über seinem Haus verläuft und er den Lärm nicht mehr aushält. Peter erwirbt einen alten blauen Bauwagen, den er auf dem Wiesen-Grundstück seiner Freundin Trude aufstellt und bewohnt. Diese frühe Aussteigergeschichte begeisterte seit 1981 immer neue Kindergenerationen, 25 Jahre lang. Dabei biederte sich Peter Lustig nie bei seinen kleinen Zuschauern an, er punktete eher mit seinen Fähigkeiten, genau hinzusehen und sich gedulden zu können. Ein Stein, ein Blatt, ein Regenwurm, ein Käfer konnten ihn faszinieren und die Kinder mit ihm. Die kindliche Gabe der selbstvergessenen Beobachtung bekam bei ihm immer neues Futter. Ständig gab es etwas zu entdecken, zu lernen oder altes Dinge zu recyceln. Ein fester Schusspunkt jeder Löwenzahn-Folge war die Anregung, den Fernseher jetzt ruhig abzuschalten.
An eine eher jugendliche Zielgruppe richtete sich die Sendung Mittendrin, die ökologischen Zusammenhängen und Umweltschutz-Themen auf den Grund ging. In jeder Folge stellte Peter Lustig seinen Schreibtisch an den Schauplatz des Geschehens und nutzte ihn auch als Labortisch. Im Bachbett, auf der Wiese, im Wald, im Wattenmeer, aber auch am Atomkraftwerk, im Braunkohle-Tagebau, auf der Müllkippe, in der Kläranlage oder im Supermarkt.
Ich hatte einmal eine komplette Sammlung der 33 Mittendrin-Folgen auf Videokassetten. Heute sind die Mehrzahl der Sendungen auf Youtube abrufbar. Wenn das Fernsehprogramm wieder einmal völlig unerträglich ist, schaue ich mir gerne mal eine alte Folge von Pusteblume, Löwenzahn oder Mittendrin an und schalte dann völlig entspannt ab.

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Solidarische Landwirtschaft

22.07.15, 22:58:10 von klima
In Halles Norden steht ein neues Projekt für regionale und solidarische Landwirtschaft in den Startlöchern. Der Verein Gartenwerkstadt Halle e. V. hat drei Brachflächen in der Kleingartenanlage "Am Küttener Weg" gepachtet und werkelt dort seit Mai 2015; gräbt, sät, pflanzt und hackt, damit 2016 ein großer und vielfältiger Gemüsegarten bestellt werden kann. Lukas Vogel vom Gärtnerteam erläuterte mir, wie es funktionieren soll.

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Quecksilber auf die Stulle

17.06.15, 19:25:11 von klima
Quecksilberemissionen aus Verbrennungsanlagen sind eine unterschätzte und verschwiegene Gefahr. Greenpeace hat sich in einer Studie mit Größenordnungen und Verbreitungswegen dieses Umweltgifts beschäftigt. Ben Lewy hat die Informationen aufbereitet und fragt nach Konsequenzen daraus für die europäische Umweltpolitik.

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Zwei Jahre Hallesche Störung

12.01.15, 22:47:29 von klima
Am 24. Januar feiert die Hallesche Störung ihr zweijähriges Bestehen, was gar nicht selbstverständlich ist. Für das Umweltmagazin von Radio Corax war ich (D. S.) bei der Chefredakteurin dieses verdienstvollen Blattes, um zu hören, was es da so alles zu feiern gibt.

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Weihnachtswunsch: Blaue Plakette

15.11.14, 22:25:34 von klima
Mit Hilfe der Umweltzonen konnte die Feinstaubbelastung in den meisten Städten erfolgreich reduziert werden. Doch die Wirkung der bestehenden Umweltzonen ist ausgereizt, weil die Flottenerneuerung abgeschlossen ist und die Gesamt-Fahrzeugzahl weiter steigt. Drängendstes Problem ist zur Zeit die Belastung innenstädtischer Bereiche mit Stickoxiden in der Luft. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schlägt eine Blaue Plakette vor, mit deren Hilfe veraltete Dieselfahrzeuge aus den bereits bestehenden Umweltzonen verbannt werden sollen.

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Presseschau im Insektenbau

13.06.14, 20:41:53 von klima
Gerade ist die Juni-Juli-Ausgabe der Halleschen Störung erschienen. Grund genug für eine kleine Presseschau direkt aus dem Insektenhotel in Reideburg. Das Titelbild ist ein wenig düster geraten, es zeigt das Zentrum von Halle-Neustadt bei Nacht. Themenschwerpunkt des Heftes sind die Feierlichkeiten zu 50 Jahren des größten Halleschen Stadtteils ...

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